Rezension zu INDIANIZER – ZENITH

Es gibt Alben, die lassen sich nicht einfach beschreiben und die kann man nur schwer in eine bestimmte Schublade packen. Mit ZENITH liefern die Jungs von INDIANIZER genau das ab, eine Scheibe von der man nicht genau weiß, wie man sie eigentlich einordnen und in Worte fassen soll. Man könnte sie als kosmisch bezeichnen oder als eine Art „modernen Pop“. Ganz sicher enthält sie Elemente des Psychedelic. Doch sie nur darauf zu beschränken wäre falsch. Fakt ist, die acht Tracks sind nicht das, was man für „normal“ in den Charts hört. Sie sind eine Reise in das eigene „Ich“. Beim Hören bekommt man Bilder im Kopf, die einen Schweben, Träumen und Tanzen lassen. Sie erinnern an bestimmte Strukturen die einst für „THE PRODIGY“ standen, haben aber nichts mit House oder gar Techno zu tun. Die einzelnen Lieder sind so konzipiert, dass eine starke Melodie von einer Stimme aus der Ferne unterlegt wird. Das ist ein ganz eigener Sound, der durchaus faszinieren kann! Dem Alltag entfliehen, sich der Musik hingeben, das ist uns besonders gut bei dem Titel „Get up“ gelungen. Eine sich immer und immer wiederholende Melodie, dazu eine ferne Stimme, die immer lauter und schreiender wird. Das auf dem Kopfhörer und die Sinne entschwinden. Wer auf Psychedelic steht kommt hier voll auf seine Kosten.

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Text: Johannes Voutsinas

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