home 2018, CD Veröffentlichung, Punk-Rock Nicht nur für Fans des Emo-Rock: Reggie41

Nicht nur für Fans des Emo-Rock: Reggie41

Laut, leise, mitreissend, gefühlvoll, berührend, unbeschwert – so und nicht anders lässt sich die neue CD von “Reggie and the Full Effect” am besten beschreiben. „Reggie And The Full Effect“ – das ist das 1998 gegründete Solo-Projekt des “Get Up Kids“- Keyboarders James Dewees: Pünktlich zum 20. Jubiläum bringt Pure Noise Records am 23. Februar jetzt das 7. Studio – Album des Ausnahmekünstlers, “Reggie41“, auf den Markt und schlägt 5 Jahre nach dem letzten Album „No Country For Old Musicians“ ein neues Kapitel der Band-Geschichte auf.

Alleine das Cover ist schon einen Blick wert. In eleganten Grautönen gehalten zeigt es das Konterfei des Künstlers in einer fast sinnlichen Position, die der Adeles auf ihrem Album „21“ mit voller Absicht nicht unähnlich ist. Und auch sonst erscheinen Albumtitel und Farben als perfekte Imitation des zweiten Albums der britischen Ausnahmekünstlerin. Eine bewusste Parodie, die voll ins Schwarze trifft.

Auch der künstlerische Inhalt von „Reggie41“ lässt das Herz jedes Fans höher schlagen. Schon während seiner Schaffenszeit bei „Get Up Kids“ zeichneten sich ihre Songs durch eine gewisse Tiefgründigkeit und eine starke Betonung von Gefühlen aus. Ein Phänomen, das sich auch in „Reggie41“ niederschlägt. Die künstlerische und stimmliche Bandbreite James Dewees ist dabei bemerkenswert. Während Songs wie „Pesce Svedese“ schon fast „College Rock“-Töne anschlägt, verarbeiten „Broke Dawn“ und „New Years Day“ sehr persönliche Erfahrungen des Sängers und berühren den Hörer emotional zutiefst. Ein Highlight des Albums ist der bereits im Vorfeld veröffentlichte Song „The Horrible Year“, eine mitreissende und große Synth-Emo Ballade über schwere Zeiten und die Bedeutung von Freunde und Familie in diesen. Oder wie James Dewees selbst sagt: ”Horrible Year” is a song about how even in the worst of times in a person’s life, you can always count on the ones you love to help you through them.” Und er hat Recht.


Fazit: Ein Album mit Suchtpotential und nicht nur für Fans des Emo-Rocks eine absolute Empfehlung!

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