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5 Finalistenfilme für den achten Günter Rohrbach Filmpreis ausgewählt

Der Namensgeber und gebürtige Neunkirchner Dr. Günter Rohrbach wird am 23. Oktober 90 Jahre alt

Nur wenige Tage vor der diesjährigen Preisverleihung feiert der Namensgeber und Sohn der Stadt Neunkirchen,  Dr. Günter Rohrbach, einen runden Geburtstag.  Am 23. Oktober 2018  wird der renommierte Filmproduzent neunzig Jahre alt.

Am Freitag, dem 2. November wird der achte Günter Rohrbach Filmpreis im saarländischen Neunkirchen verliehen. Die Jury um den Vorsitzenden Herbert Knaup hat aus 84 Einreichungen die besten fünf Filme ausgewählt, die um den diesjährigen Filmpreis konkurrieren.

Die Filme „Back for Good“ von Mia Spengler, „Das schönste Mädchen der Welt“ von Aron Lehmann, „Gundermann“ von Andreas Dresen„In den Gängen“ von Thomas Stuber und „Styx“ von Wolfgang Fischer stehen im Finale der mit 10.000 Euro dotierten Auszeichnung.

Neben dem Preis für den besten Film werden zusätzlich vier weitere Preise vergeben: der Preis für den besten Darsteller in Höhe von 5.000 Euro und drei Sonderpreise in Höhe von 2.500 Euro, 3.500 Euro und 5.000 Euro.  

Weiterführende Informationen zu den Finalistenfilmen 2018 finden Sie hier.

Über den Günter Rohrbach Filmpreis:

Prof. Dr. Günter Rohrbach zählt zu den erfolgreichsten Filmproduzenten in Deutschland. Mit Filmen von Format wurde er im Laufe seiner fünf Jahrzehnte umfassenden Karriere einer der wagemutigsten, innovativsten und einflussreichsten Produzenten, dessen Weg vom Redakteur des WDR über den Studiochef der Bavaria und Professor an der HFF München zum Präsidenten und jetzigen Ehrenpräsidenten der Deutschen Filmakademie führte.

Seit 1961 hat er Film- und Fernseharbeiten von Weltruf produziert, junge Talente gefördert, mit Studioarbeiten Maßstäbe gesetzt und die heimische Filmindustrie wohlwollend kritisch begleitet. Zu seinen Filmen zählen internationale Erfolgsproduktionen wie “Das Boot”, “Die unendliche Geschichte” und “Die weiße Massai”, Höhepunkte der Fernsehgeschichte wie “Berlin Alexanderplatz” und nationale Kinohits wie “Die Apothekerin”, “Rennschwein Rudi Rüssel” und “Schtonk”.

Der nach dem gebürtigen Neunkircher benannte Preis wurde 2011 zum ersten Mal vergeben. Am Wettbewerb können deutschsprachige Spielfilme mit einer Länge von mindestens 80 Minuten teilnehmen, die in den Themenbereich „Arbeitswelt und Gesellschaft“ gehören.

Ausgezeichnet wurde im letzten Jahr das Drama „Western“ (Regie: Valeska Grisebach, Produzentin: Janine Jackowski). Den Darstellerpreis erhielten Lana Cooper für ihre Hauptrolle in „Beat Beat Heart“ und Andreas Lust, der den Anspielpartner Gerwin in dem Film „Casting“ verkörpert. Der Preis des Saarländischen Rundfunks ging an den deutschen Filmstar Herbert Knaup für die Darstellung des Vaters Karl Holzer in dem Drama „Toter Winkel“ von Stephan Lacant. Der Preis der Saarland Medien GmbH ging an den Kameramann des Films „Western“ Bernhard Keller. Den Preis des Oberbürgermeisters erhielt Simon Verhoeven für das Drehbuch zu der Erfolgskomödie „Willkommen bei den Hartmanns“.

Weitere Informationen unter www.guenter-rohrbach-filmpreis.de

Überblick der bisherigen Preisträger:

2017:

Filmpreis: Western“, Regisseurin Valeska Grisebach und Produzentin Janine Jackowski

Darstellerpreis: Lana Cooper, „Beat Beat Heart“ und Andreas Lust, „Casting

Preis des Saarländischen Rundfunks: Herbert Knaup, „Toter Winkel

Preis der Saarland Medien GmbH: Bernhard Keller, „Western

Preis des Oberbürgermeisters: Simon Verhoeven, „Willkommen bei den Hartmanns

 

2016:

Filmpreis: Wild“, Regisseurin Nicolette Krebitz und Produzentin Bettina Brokemper

Darstellerpreis: Lilith Stangenberg, „Wild“ und Sebastian Koch, „Nebel im August

Preis des Saarländischen Rundfunks: Lena Urzendowsky, „Das weiße Kaninchen“ und Ivo Pietzcker, „Nebel im August

Preis der Saarland Medien GmbH: 24 Wochen“, Regisseurin Anne Zohra Berrached und Darstellerin Julia Jentsch

Preis des Oberbürgermeisters: Adolf Winkelmann, „Junges Licht

 

2015:

Filmpreis: Der Staat gegen Fritz Bauer“, Regisseur Lars Kraume und Produzent Thomas Kufus

Darstellerpreis: Martina Gedeck, „Das Ende der Geduld“ und Burghart Klaußner, „Der Staat gegen Fritz Bauer

Preis der Saarland Medien GmbH: Jan Georg Schütte, „Altersglühen – Speed Dating für Senioren

Preis des Oberbürgermeisters: Julian Maas und Christoph M. Kaiser, „Der Staat gegen Fritz Bauer

 

2014:

Filmpreis: Traumland“, Regisseurin Petra Volpe und Produzenten Lukas Hobi und Yildiz Özcan

Darstellerpreis: Katharina Schüttler, Sebastian Blomberg und Devid Striesow, „Zeit der Kannibalen

Preis der Saarland Film GmbH: Judith Kaufmann „Traumland

Preis des Oberbürgermeisters: Corinna Harfouch, „Der Fall Bruckner“ und Jördis Triebel, „Westen

 

2013:

Filmpreis: „Freier Fall“, Regisseur Stefan Lacant und Produzent Daniel Reich

Darstellerpreis: Nadja Uhl und Senta Berger, „Operation Zucker

Preis der Saarland Film GmbH: Edin Hasanovic, „Schuld sind immer die anderen“ sowie Alicia von Rittberg und Leonard Carow, „Und alle haben geschwiegen

Preis des Oberbürgermeisters: Hanno Koffler und Max Riemelt, „Freier Fall

 

2012:

Filmpreis: „Ein Jahr nach morgen“, Regisseurin Aelrun Goette und Produzentin Alexandra Kordes

Darstellerpreis: Barbara Auer und Ina Weisse, „Das Ende einer Nacht

Preis der Saarland Film GmbH: Karl Markovics, Regiedebüt „Atmen

Preis des Oberbürgermeisters: Gerti Drassl und Gerhard Liebmann, „Das Wunder von Kärnten

 

2011:

Filmpreis: Unter dir die Stadt“, Regisseur Christoph Hochhäusler

Darstellerpreis: Nicolette Krebitz, „Unter dir die Stadt

Preis des Oberbürgermeisters: Anna Loos, „Die Lehrerin

 

Foto: ©Mathias Bothor

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